Die “Nierspiraten” zu Gast bei BürgerZeitung und BürgerRadio Mönchengladbach
Von Redaktion BZMG [26.08.2009 - 13:10 Uhr]
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Hein schrieb am 27. August 2009 um 12:19 Uhr:
Nierspiraten, das ist ein jahrelang aktiver Karnevalsverein aus MG. nierspiraten, die Fahne dieses Fanclubs hängt seit Jahren bei jedem Heimspiel der Borussia in der Kurve.
Soviel zur Überschrift. Es folgt ein Radiobeitrag, dessen journalistische Darstellungsform nicht wirklich einzuordnen ist. Für ein Interview hinterfragt der Radiomensch zu wenig, als Talk geht es auch nicht durch, da fehlt die Lockerheit. Als nach 4 Minuten weder Moderator noch Gäste die Zeit genutzt hatten, um wesentliche Standpunkte der Partei zu schildern, bin ich dann auch ausgestiegen.
Technisch ist alles viel zu leise, der Moderator manchmal gar nicht zu verstehen. Dort wo dann geschnitten wurde, um die Pegel anzupassen, tritt ein sehr intensives Rauschen mit auf den Plan. Und das Läuten eines Telefon gehört vielleicht in eine Reportage aber nicht in eine geplante Studioaufnahme.
Zur Piratenpartei selber: Schön, das sie für Menschenrechte eintreten, das tun aber alle anderen Parteien auch. Werdet einfach konkreter, denn ihr erzählt ja auch viel wahres.
Redaktion BZMG schrieb am 27. August 2009 um 13:48 Uhr:
@ Hein
1. Danke für die Kritik an der Aufnahme. Sie scheinen ja Anhnung zu haben. Unsere Einladung: MIT-MACHEN!
2. Zu “Piratenpartei”: Kontaktdaten am Ende des Beitrages
mike_nrw schrieb am 28. August 2009 um 18:59 Uhr:
@Hein:
Das ist richtig: Der Name “Nierspiraten” ist sowohl als Karnevalsverein sowie als Fanclub der Borussia bekannt. Richtigerweise wäre die Bezeichnung “Crew Nierspiraten” oder „Piratenpartei“ für die Überschrift geeignet.
Crews sind Gruppen von 5 bis 9 Piraten, die sich an realen oder virtuellen Orten treffen, um gemeinsam die Piratenpartei nach vorne zu bringen. Die Crews treffen sich regelmäßig im Monat. Sie verfügen frei über ein Budget, welches sie für ihre Aktionen und Ideen einsetzen können. Gleichzeitig wird der Verwaltungsaufwand gering gehalten, Crews kommen ohne Vorstände aus. Es besteht lediglich die Pflicht ein kleines Protokoll von jedem Treffen zu veröffentlichen, in dem u.a. Rechenschaft über Ausgaben abgelegt wird.
Selbstverständlich treten auch andere Parteien für Menschenrechte ein. Der Piratenpartei geht es viel mehr um das Recht auf Privatsphäre, um ein faires Patent- und Urheberrecht, um gerechtere Vermarktung z.B. über das Internet, um freies Wissen (Open Access) und staatlicher Transparenz.
Wir wollen nicht den gläsernen Bürger und einen Staat, der sich dem Bürger verwehrt. Die Themen wurden angeschnitten und sicherlich nicht konkretisiert. Hierzu bedarf es einer anderen Fragestellung und vielleicht Beschränkung auf ein bestimmtes Themengebiet innerhalb der Ziele der Piraten.
Es ist in jedem Fall schön zu hören, dass wir viel Wahres erzählen. Ein Punkt, den die Piraten besonders bei den etablierten Parteien vermissen, die Wahrheit und keine leeren Versprechen.